Wassergewöhnung: Kinder von 0 bis 4 Jahre
"Zurück" ins Wasser
Früh übt sich ...
Ein angstfreier Einstieg ins Wasser ist für das spätere Schwimmenlernen von entscheidender Bedeutung. Darum gibt es jetzt das Angebot für Kinder ab 10 Wochen, einen spielerischen und fröhlichen Einstieg ins Wasser zu finden.
Termine für das Babyschwimmen
Die Kurse finden im eigenen Schwimmbad der Schwimmschule Reineke statt.
In ruhiger, privater Atmosphäre werden die Kinder mit Singspielen und vielfältigen Hilfmitteln an den Aufenthalt im Wasser gewöhnt.
Termine und Informationen findet ihr unter www.schwimmschule-reineke.de oder fragt direkt bei den Kursleiterinnen nach.
Kursleiterin Elisabeth Reineke (Tel.: 05722-85294) und Nina Werner.
Elisabeth Reineke ist zertifizierte "Kursleiterin Säuglings- und Kleinkinderschwimmen" des Deutschen Schwimmverbandes (DSV).
Grundlegendes und Wissenswertes
Die Kinder haben in der Regel viel Freude im Umgang mit dem Element Wasser.
Manche Babys in den jüngeren Monaten schlafen oft im warmen Wasser ein, während sie von ihren Eltern gehalten werden. Andere planschen gerne - von Schwimmflügeln oder Schwimmreifen unterstützt - herum.
Ferner werden die Kinder mit Singen und Spielen gefördert. Zum Spielzubehör zählen Schwimmenten, Bälle, Becher und Gießkannen, aber auch Kunststofffedern und Tücher und wassergeeignete Stofftiere.
Säuglinge lieben es auf Matten oder Stoffbahnen im Wasser zu schweben.
Das Medium Wasser bietet ein großes Reiz-Reaktions-Repertoire. Es beantwortet die menschliche Bewegung mit Eigenbewegung - strömen, spritzen, schäumen, heben und senken, drehen.
An Land kann sich das Baby in den ersten sechs Monaten noch nicht fortbewegen und nur begrenzt den Kopf hochhalten. Das Medium Wasser ermöglicht ihm dreidimensionale Beweglichkeit.
Im Wasser verändern sich die Körper- und Sinneseindrücke.
Nacktheit intensiviert das Empfinden und unterstützt die Entwicklung eines Körperschemas.
Durch die Bauchlage beim Babyschwimmen wird das Reflexkriechen der Babys stimuliert, und zwar durch Aktivierung der quergestreiften Muskulatur. Dadurch wird die im zentralen Nervensystem liegende Koordination der Bewegungsmmuster früher aktiviert und stabilisiert.
Die großflächigen Berührungsreize stimulieren die unter der Haut liegende Nervenfasern. Das ermöglicht Entspannung und aktiviert Regulation des Muskeltonus und führt zu längerem und tieferem Schlafen der Kinder.
Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr kann auch das Schwimmen erlernt werden.
Die Schwimmkurse haben positiven Einfluss auf
- die geistige Entwicklung: spezifische Wahrnehmungen und Lernmöglichkeiten
- die seelische Entwicklung: Gefühl der Verbundenheit, Geborgenheit, Vertrauen
- die soziale Entwicklung: Kontakt mit anderen Kindern, Eltern und Umwelt
- die Sprachentwicklung in der Kommunikation mit den Eltern
- Die Reflexschwimmbewegungen erlauben dem Baby, sich als selbstständig zu erleben.
Babyschwimmen ...
- stärkt Herz, Kreislauf, Gehirn, Nervensystem, Bewegung und Stützapparat,
- stärkt die Resistenz gegen Infektionen
- führt zu besserer Regulation der Schlaf und Wachphasen
- stärkt die Atmung des Kindes
- fördert Selbstvertrauen und Motivation
- steigert die Konzentration